Mineralstoff-Therapie nach Dr. Schüßler

Die einfache und übersichtliche Heilweise für Laien und Therapeuten
dr-schuessler-02Dr.H. Schüßler wurde 1821 in Oldenburg geboren und konnte durch seine Beobachtungen an kranken Menschen feststellen, daß für die Funktion des Körpers und der Beseitigung von Krankheiten wesentliche Zellnährstoffe von Bedeutung sind. Seine Forschungen ermöglichten es, die 12 Mineralstoffe zu finden, die wir heute als Grundlage der Schüßler-Mineralstoff-Therapie verwenden.

 

Mineralstoffe sind Baustoffe und Funktionsmittel im Körper.
Damit jeder Zellverband seine Aufgabe so gut wie möglich erfüllen kann, sind sie als „Betriebsmittel“ für die Zelle erforderlich.

„Um Schaden zu verhüten und um die Mittel aufnahmefähig zu machen für die Zelle, müssen sie verdünnt (potenziert) werden“, sagt Schüßler, weil er kannte, daß Mineralstoffe, wenn sie isoliert und pur gegeben werden den Organismus belasten. Dies kennen wir von den heute oft übliche Magnesium- und Calciumpräparaten (führen bei längerer Einnahme zu Ablagerungen). Sind die Moleküle jedoch fein verteilt, wie es bei den Schüßler-Salzen der Fall ist, kann sie die Zelle sofort aufnehmen. Dazu haben sie den Vorteil, bereits als das Salz (z.B. Calcium Fluoratum also Calcium mit Flour zum Salz verarbeitet) gegeben zu werden, das auch in dieser Form im Körper vorliegt. Das erspart ein zusätzlichen Stoffwechselschritt.

So ist die Einnahme der Pastillen als Nahrungszufuhr zu sehen, nicht als Medikation. Der Körper erhält die Stoffe zugeführt, die er als NÄHRSTOFF braucht und den wir über Nahrung entweder nicht oder bisher nur ungenügend zugeführt haben.

Einnahme: die Mineralstoffe werden als Pastille gegeben und so entweder gelutscht oder in heißem Wasser aufgelöst genommen. (nicht mit Metall-Löffel rühren).

Es können grundsätzlich alle Mineralstoffe miteinander gemischt und eingenommen werden. Sie behindern keinerlei andere Therapieform und können zu jedem anderen Medikament dazu genommen werden.

Die Frage nach die Dauer einer Einnahme richtet sich danach, ob der Zustand akut oder chronisch ist. Bei akuten Prozessen ist die Einnahme nach Abschluß der Heilung sinnvollerweise noch einige Tage fortzusetzen, um die Speicher aufzufüllen. Bei chronischen Krankheiten haben wir meist einen fast leeren Speicher und dieser muß über einen langen Zeitraum aufgefüllt werden, um alle notwendigen Funktionen wieder aufzubauen.

 

Dosierung
in akuten Fällen kann man alle 2-5 Minuten 1-2 Pastillen im Mund zergehen lassen, bei starken Beschwerden Stoßtherapie von 20-30 Stück im Abstand von 15 Minuten. Nach Abklingen der Schmerzen werden ca. 8- 15 Pastillen pro Tag für einige Tage genommen.

Als Vorbeugung und bei chronischen Beschwerden werden je nach Situation 5 – 15 Pastillen pro Tag gegeben.

Die beste Möglichkeit die richtige Dosierung festzustellen, ist einen Antlitzdiagnostiker nach Schüßler zu Rate zu ziehen.
Adressen können Sie über den Therapeuten-Kreis erfragen

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Die Funktionen der einzelnen Mineralsalze in Kurzform
Ausführliche Informationen finden Sie in meinem Buch „Basis-Buch Schüßler-Salze“, welches über unseren Shop zu beziehen ist.

Nr. 1 Calcium fluoratum D12
Schuessler-Kristallbilder-Elisabeth-Metz-Melchior-Salzkristallbild-Nr-1-176pxCalcium flouratum hat folgende Funktionen: ermöglicht Elastizität der Zellen: z.B. Muskel-, Nerven-, Gehirn-, Knochen-, Hautzellen, Zahnschmelz u. a.

Bänder, Muskeln, Sehnen, Muskulatur der Gefäße u. Bindegewebe erhalten durch Calcium fluoratum ihre Elastizität u. Beweglichkeit, Dehnungs bzw. Kontraktionsfähigkeit. Bei Mangel entsteht: Erschlaffung, Verhärtung, Verspannungen, Hautalterung, Haltungsschwäche, rissige Haut

Hornstoff wird von Calcium fluoratum gebunden, bei Mangel tritt er aus Oberhautzellen – Hühneraugen Hornhaut, Schwielen, Warzen, raue Haut, brüchige Haare u. Nägel. Wirkt vorbeugend gegen Fußpilz!!

 

 

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6
Schuessler-Kristallbilder-Elisabeth-Metz-Melchior-Salzkristallbild-Nr-2-176pxCalcium phosphoricum ist vorhanden in: Knochen, Blut-, Ei-, Leber, Speichel-, Schilddrüse und hat folgende Funktionen:

Immunsystem zur Stärkung und zur Neubildung von Zellen.

Zur Knochen u. Zahnbildung; brauchen am meisten C.p. (85%). Besonders bei Kindern und Schwangeren. C.p. ist ein erwärmendes Salz für Muskeln bei Verspannungen bei Waden-, Muskel-, Fieberkrämpfen, Migräne, Kopfschmerzen.

Zur Steuerung, Stärkung und Beruhigung des Nervensystem erforderlich, es wirkt ausgleichend auf Herz, Blutdruck, Kreislauf. Ist Bindemittel für Säure Grundbaustein der Eiweißverarbeitung, bei Mangel: Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten

 

Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12
Schuessler-Kristallbilder-Elisabeth-Metz-Melchior-Salzkristallbild-Nr-3-176pxFerrum phos hat im Körper folgende Funktionen: es bindet in den roten Blutkörperchen Hämoglobin = roter Blutfarbstoff, es nimmt Sauerstoff auf. bes. vorhanden in: Muskelzellen, Blut, Gehirn, Leber, Drüsen, Darmwand

Ferrum phos wird in allen akuten Entzündungssituationen an erster Stelle gebraucht. Muskeltätigkeit: Fe.ph. schafft den zur Verbrennung von Kohlehydraten benötigten Sauerstoff heran = Muskelkraft durch Kohlehydrate. Bei Fieber: für erhöhten Stoffwechsel wird mehr Eisen für Energieerzeugung aus der Muskulatur geholt. Nach Fieber = zu wenig Eisen-/Sauerstoff in Muskulatur = Muskelkater, Vorbeugung gegen Muskelkater, während und vor schweren Arbeiten u. sportlichen Anstrengungen.

Akute Knallrote, heiße Prozesse zeigen den Ferrum-Bedarf an: z.B. bei Gichtzehe, Sonnenbrand, Erkältung, Schüttelfrost

 

Nr. 4 enthält Kalium chloratum D6
Schuessler-Kristallbilder-Elisabeth-Metz-Melchior-Salzkristallbild-Nr-4-176pxKalium chloratum ist vorhanden in: Gehirn, Nerven, Muskelzellen, rote Blutkörperchen

Kalium chloratum hat im Körper folgende Funktionen:
steuert Immunsystem Mangel erzeugt: Fehlsteuerung Immunsystem = Immunschwäche, es kommt zu Infektionen, z.B. Allergien, Krankheiten mit chron. Rückfällen, chron. Erkältungskrankheiten. Die Schleimhäute und Drüsen schwellen an.

Kalium chloratum bringt zuviel gelösten, dicken Faserstoff aus dem Blut zur Ausscheidung und sorgt so für den Erhalt der Fließfähigkeit. Schwellungen sind Ansammlungen ungebundener Faserstoffe. z.B. Grützbeutel, Stiche, Oedeme, vergrößerte Mandeln, Überbein (weich), Gelenke, Schwellungen allgem., Insektenstiche. Kalium chloratum bindet und baut die Faserstoffe ab und entgiftet über Lymphe und Niere.

Kalium chloratum reguliert Lymph- und Drüsensystem: wichtig bei Schilddrüsenerkranungen Störungen der Menstruation

 

Nr. 5 enthält Kalium phosphoricum D6
Schuessler-Kristallbilder-Elisabeth-Metz-Melchior-Salzkristallbild-Nr-6-176pxKalium phosphoricum ist vorhanden in: Gehirn, Nerven. Muskelzellen, Blut, Zwischenzellgewebe, Hormonsystem -> wirkt auf Immunsystem.

Kalium phos wird im Körper zur Muskelanregung benötigt, ist ausgleichend bei Muskelschmerz, steigert Muskeltätigkeit, hat Einfluß auf vegetatives und zentrales Nervensystem. Zur Sympaticusanregung.

Kalium phosphoricum vernichtet Fäulnisgifte. Beschleunigt allegemein den Gewebe- und Zellaufbau

Nr. 6 enthält Kalium sulfuricum
Kalium sulfuricum ist vorhanden in: venösem Blutkreislauf, Herz, Leber, Milz, Dünn- und Dickdarm, Haut

Kalium sulfuricum sorgt für die Sauerstoffübertragung vom Blut in die Zellen.

Für die Oberhaut wichtig Giftstoffe werden über die Haut und Schleimhäute ausgeschieden, dafür ist K. sulf das Transportmittel. Bei Mangel kommt es zu Hautzellen-Abschuppungen. Juckreiz und Haut- sowie Schleimhautstörungen.

Kalium sulfuricum ist ein wichtiges Muskelsalz, Muskelkater ist Sauerstoffmangel in Muskelzellen, u. Gliederschmerzen zum Ausklang von grippalen Infekten. Bringt K.s. Sauerstoff in die Zellen. K.s. -Mangel zeigt sich bei braun-gelben Verfärbungen der Haut. Braunen, erhabenen Warzen u.ä.

 

Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6
Schuessler-Kristallbilder-Elisabeth-Metz-Melchior-Salzkristallbild-Nr-7-176pxMagnesium phosphoricum ist als höchster anorganischer Anteil in allen Zellen enthalten, Blut, Muskeln, Gehirn, Rückenmark, Nerven, Knochen u. Zähnen.

Magnesium phosphoricum hat im Körper folgende Funktionen:

Automatische Tätigkeiten: Harmonie der Organfunktionen werden von M.phos beeinflußt, beruhigt Herz, Kreislauf, Atmung, Muskulatur, Stoffwechsel, Darmbewegung, Hohlorgane

Magnesium phosphoricum fördert und entkrampft die unwillkürlichen Abläufe von Muskeln und Schleimhäuten im Körper. Bei Mangel entstehen z.B. Muskelverkrampfungen, Ischiasbeschwerden, Krampfartige, stechende, bohrende, beißende Schmerzen und bei Hautirritationen mit Rötungen

 

Nr. 8 Natrium chloratum D6
Schuessler-Kristallbilder-Elisabeth-Metz-Melchior-Salzkristallbild-Nr-8-176pxhat die Eigenschaft Wasser anzuziehen, Zellen nehmen Wasser auf, binden Zellen kein Natrium chloratum bleibt Wasser im Zell-Zwischenraum -> Wasseransammlungen >Schwellungen.

Natrium chloratum ist vorhanden in: extrazellulärer Flüssigkeit, Knochen, Knorpel, Magen und Nieren

Flüssigkeitshaushalt Natrium chloratum reguliert den Wasserhaushalt. Für alle feuchten /trockenen Prozesse im Körper wichtig. Bildet u. bindet Schleimstoffe. Ist in Speichel, Gelenkflüssigkeit, Verdauungssäften, Gehirnflüssigkeit

Natrium chloratum iist an der Zellneubildung beteiligt. Es sorgt für Knorpelgewebe-Aufbau, wichtig für alle Gelenke, Gelenkflächen, Bandscheiben.

 

Nr. 9 Natrium phosphoricum D6
Schuessler-Kristallbilder-Elisabeth-Metz-Melchior-Salzkristallbild-Nr-9-176pxNatrium phosphoricum ist vorhanden in: Blutkörperchen. Muskeln, Nerven, Gehirn, Zellflüssigkeit

Säure-Basehaushalt: Natrium phosphoricum hält Harnsäure und andere Säurerückstände des Nahrungsmittelstoffwechsels im Blut flüssig. Zuviel Säure = Ursache von Vereiterungen u. Gicht , Mangel: Akne, Rheumatismus (Neuralgien), Eiterabszesse.

Natrium phosphoricum verhindert Harnsäureablagerungen an den Nerven. Mangel von Natrium phosphoricum führt zu Nervenschmerzen, Neuralgien, Rheumatismus.

Natrium phosphoricum sorgt in der Haut für den Abbau von Schlackenstoffen, wirkt so klärend und reinigend auf verstopfte Poren. Reguliert Säure-Basen-Haushalt mit Nr. 4

 

Nr. 10 Natrium sulfuricum D6
Schuessler-Kristallbilder-Elisabeth-Metz-Melchior-Salzkristallbild-Nr-10-176pxNatrium sulfuricum kommt besonders in Körpersäften vor

Natrium sulfuricum reguliert den Flüssigkeitshaushalt über Ausscheidung, zieht Wasser aus der Zelle (Ödeme), kann doppeltes Eigengewicht an Wasser aufnehmen und leitet über Darm, Niere, Blase, Haut ab.

Natrium sulfuricum sorgt für Stoffwechselanregung: regt Reizleitung der Stoffwwechselorgane an z.B. Galle , Pankreas, Darm und Blase an, bewirkt so Absonderung der Sekrete.

Natrium sulfuricum wichtig für Lebertätigkeit, Galleproduktion, Tätigkeit des Dickdarms und dessen Ausscheidungen. N.s schützt vor, hilft bei Erfrierungen (Wintersport), vorbeugend beim Skifahren. Bei grünlich-gelben Hautverfärbungen, blauen Flecken sorgt N.s. für Abbau der Schlacken.

 

Nr. 11 Silicea D12
Schuessler-Kristallbilder-Elisabeth-Metz-Melchior-Salzkristallbild-Nr-11-176pxSilicea ist Bestandteil, Grundbaustein u. Gerüst aller Zellen des Bindegewebes, Haut, Haare u. Nägel und in allen Zellen vorhanden

Silicea bildet Bindegewebe: Mangel: Zellabbau – Bindegewebe magert ab. Festes Bindegewebe = Knochen, Knorpel, Nervenstränge, Sehnen, Muskeln, Zähne. Lockeres Bindegewebe = Schutz u. Polsterung für Organe) für Augenhöhle, Sehnen, Muskeln. Wichtig für Haut, Haare, Nägel, Verjüngungsmittel.

Hautpflegemittel gegen Falten:
Silicea fördert Abbau u. Ausscheidung von Fremdkörpern u. -stoffen, bzw. Ablagerungen, Blutergüsse, Eiter wird abtransportiert, geschlossene Prozesse, Eiterhöhlen, Abszesse, blaue Flecken, Splitter unter der Haut, Dornen, Glas, Metall, frische Blutergüsse. Silicea löst Harnsäurekristalle, Nierengries /Steine und fördert deren Abtransport. Reguliert Schweißabsonderungen.

Achtung: Metalle im Körper, die nicht wandern sollen (Granatsplitter/Nägel u.ä.) keine Nr. 11.