Wirbelsäulen – und Gelenktherapie nach Dorn


Oft bringen die Dinge, die einen ungewöhnlichen Anfang nehmen, den besonderen Erfolg.
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So auch bei der Dorn-Methode. Dieter Dorn ein Sägewerksbesitzer aus dem Allgäu kam bei einem “Knochenflicker” erstmals selbst mit dieser Methode in Kontakt. Sie beseitigte nicht nur seinen Hexenschuss, sondern begeisterte ihn so, daß er die Methode auch erlernte. Zahlreiche “Opfer” unter Verwandten und Freunden waren begeistert und schmerzfrei von allerlei Beschwerden. Dieter Dorn begann sich intensiver mit dem Knochengerüst des Menschen und den damit betroffenen und verbundenen Körperteilen zu beschäftigen.

Unser Bewegungsapparat ist ja nicht nur Stütze für das Fleisch, sondern Schutz für die empfindsamen Nervenleitungen im Körper, allen voran das Rückenmark mit seinen Spinalnervenästen. Alle Funktionen der Organe werden über Nervenimpulse, die aus dem Rückenmark kommen, gesteuert. Und so wundert es nicht, wenn ein Verrücken der Wirbel z.B. Herzschmerzen verursacht, die mit EKG usw. nicht festgestellt werden. Die Fehlstellungen rufen vielfältige Blockaden hervor und äußern sich auf allen Ebenen, im Nervenbereich, dem Herz-Kreislaufsystem, in der Durchblutung und in der Psyche.

 

Dorn-Methode Hüft-Regulation-200pxBei der bekannten Chiro-Praktik wird die Einrenkung durch einen Ruck vorgenommen, dabei werden Sehnen, Bänder und Muskeln ringsum stark belastet.

Dies geschieht bei der Dorn-Methode nicht. Sie ist eine sanfte Regulierung der Gelenke und wird vom Therapeuten in der Bewegung des Gelenks vorgenommen. Die während der Bewegung vorgenommene Mobilisation des Gelenks, ermöglicht es dem Gelenkkopf sanft in die richtige Stellung zurückzugleiten.

Dorn-Methode-Brustwirbelsäule-BWS-Regulation-200pxAn der Wirbelsäule tastet der Therapeut von unten nach oben die Dornfortsätze ab. Er erkennt so, ob die Wirbel verschoben sind. Sind sie “aus der Reihe getanzt”, werden sie mit leichtem Druck auf den Dornfortsatz “reponiert” d.h. wieder in die richtige Ursprungslage gebracht. Der Patient steht hierbei und pendelt jeweils mit dem, der Verschiebung gegenüberliegenden Bein vor- und rückwärts. Ab der Brustwirbelsäule wird im Sitzen behandelt und der Patient pendelt mit den Armen.

 
 

Nach der Behandlung kann man bis zu 8 Tagen mit leichtem Druckgefühl oder Muskelkater rechnen, da sich das Gewebe nun an die neue Haltung gewöhnen muß. Für zuhause gibt es für die Patienten auch Selbsthilfeübungen, damit der Zustand sich stabilisiert.

 

Dorn-Methode-Brustwirbelsäule-BWS-Kontrolle-200pxMit dieser Methode werden Schmerzzustände und Bewegungseinschränkungen beseitigt. Die Beschwerdebilder, die durch die Dorn-Behandlung verschwinden ist umfangreich z.B. Schwindelgefühle, Ohrgeräusche, Kopfschmerzen, Herz-, Magen-, Gallebeschwerden. Schulterverspannungen, Ellbogenprobleme, Taubheitsgefühle in den Fingern oder Beinen.

Auch die Bandscheiben kommen wieder in ihre richtige Lage, wenn die Wirbel gerichtet werden, das verhindert Bandscheibenvorfälle.

Selbst leichte Verkrümmungen wie Skoliosen (Seitwärtsverschiebung) können bei konsequenter Behandlung gerichtet werden.

 
 

Dorn-Methode-Lendenwirbelsäule-LWS-Regulation-200pxDer Therapieschwerpunkt liegt in der Wiederherstellung einer geraden und aufrechten Wirbelsäule. Hierfür sind besonders das Kreuzbein/Lendengelenk und die waagerechte Beckenlage wichtig. Daher wird als Erstes die Beckenlage geprüft und hier wird meist eine unterschiedliche Beinlänge festgestellt. Diese ist häufig Ursache für orthopädisch nicht erklärbare Rückenschmerzen. Das Ungleichgewicht führt zu einer schiefen Körperhaltung, die über die Muskulatur und die Bänder zu den vielfältigsten Beschwerden führen kann.

Oft tragen die Menschen dann Schuhe mit Erhöhungen um den Unterschied auszugleichen. Dies macht den Zustand aber u.U. schlimmer, da nicht das kürzere Bein, sondern das scheinbar längere Bein in der Hüfte schief sitzt. Korrigiert man nun die Beinlänge nach der Dorn-Methode sind sie wieder gleich lang und die Schuherhöhung erübrigt sich.

Für die Fehlstellung ist fast immer eine veränderte Stellung des Oberschenkelknochens in der Hüftpfanne verantwortlich.

 

Dorn-Methode-Halswirbelsäule-HWS-Regulation-200pxBei der Kontrolle liegt der Patient in Rückenlage auf der Liege. Der Therapeut hebt nun gleichmäßig die Beine an, wobei er mit dem Daumen die Fersen gerade hoch hält. Beim Hochstellen werden die Beine erst leicht gespreizt und in Augenhöhe wieder zusammengeführt. Hier erkennt man nun, ob eine unterschiedliche Länge vorhanden ist.

Mit speziellen Griffen werden auf sanfte Weise die Sprung-, Knie- und Hüftgelenke wieder in die richtige Lage gebracht. Ist dieser Teil gerichtet, wird die Wirbelsäule von unten nach oben reguliert.

Die Korrektur der Beinlängen – mit Erreichen der waagerechten Beckenstellung ist übrigens für Schwangere besondern wichtig. Sie sollten dies ab dem 6. Monat regelmäßig überprüfen lassen. So manche Geburt würde einfacher ablaufen oder der Kaiserschnitt würde häufiger überflüssig, wäre das Becken an seiner korrekten Stelle.

In den letzten 20 Jahren hat Dieter Dorn zahlreiche Therapeuten ausgebildet. Seine DORN-METHODE ist einfach zu erlernen und kann auch für den Hausgebrauch genutzt werden. Allerdings gehört ein wenig „Fingerspitzen-Gefühl“ dazu. Wichtig ist auch das Wissen um den anatomischen Aufbau des Körpers, damit der Patient in den richtigen Händen ist. Denn der Therapeut soll den Patienten ja „aufrichten“. Dann kann dieser in allen Bereichen seines Lebens wieder mit gestärktem Rückgrad leben.

Kombiniert wird die Dorn-Methode gerne mit der Massage nach Rudolf Breuss, die eine spezielle Form der Wirbelsäulenmassage ist. Sie ist vorher zur Auflockerung der Muskel- und Gelenkstrukturen günstig. Ausserdem dient sie der Vorbereitung der Nervenenden auf die Regulation. Durch das verwendete Johanniskrautöl wird die Schmerzempfindlichkeit der Nerven reduziert und die Bandscheiben zur Erneuerung angeregt. Sie dient ebenso der Entschlackung im Bereich der Wirbelsäule. An den kleinen Wirbelfortsätzen ablagerte Schlackenstoffe werden mobilisiert und können ausgeschieden werden.